Lesekreis

Die Texte unserer Lesekreise können auf der Seite aktheorie.blogsport.de
nachgelesen werden.

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Archiv für die Kategorie „Veranstaltungen“

Vergangenes Wochenende hat es in dem kleinen Ort Winterbach im Rems-Murr-Kreis einen Naziangriff gegeben, der von einer neuen Qualität rechter Gewalt hier in der Region zeugt. 30 Neonazis haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Gruppe jugendlicher Migrant_innen attackiert und versucht, diese umzubringen. Die Gruppe hatte sich in eine hölzerne Gartenhütte geflüchtet, welche der faschistische Mob daraufhin in Brand steckte. In letzter Sekunde gelang es den Jugendlichen zwar den Flammen, nicht aber den Angreifern zu entkommen. Mehrere Personen erlitten Rauchvergiftungen und teils schwere Verletzungen.

Am Sonntag den 17. April (15:00, Uhr Winterbach S-Bahnhof) organisiert die Initiative “Weiler schaut hin! e.V.” eine Demonstration gegen Nazigewalt und rechte Strukturen.

Wir rufen dazu auf, sich an dieser Demo zu beteiligen und organisieren eine gemeinsame Zug-Anfahrt aus Tübingen! Je mehr wir sind, desto besser und sicherer für alle, überlegt euch also zweimal, ob ihr euch in Kleingruppen mit Privat-PKWs oder kollektiv mit der Bahn bewegen wollt. Meldet euch bei uns für weitere Infos (kontakt [at] marxistische-aktion.de).

TREFFPUNKT für gemeinsame Anfahrt aus Tübingen: Sonntag, 17. April, 12:45 vor der Bahnhofshalle (Hbf)

Weitere Informationen: www.weiler-schaut-hin.de
JW-
Artikel: Großrazzia wegen Brandanschlag

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Lesekreis wird verschoben

Angesichts der Vorfälle in Winterbach haben wir uns entschieden, die erste Sitzung unseres aktuellen Lesekreises zum Thema Faschismustheorien um eine Woche zu verschieben und bitten um das Verständnis aller Interessent_innen. (Informationen, Texte und einen vorläufigen Sitzungsplan findet ihr unter: Lesekreis und AK Theorie.blogsport) In Zeiten, in denen unsere gemeinsame Praxis gefragt ist, dürfen wir uns nicht auf die reine Theorie zurückziehen! Unserer Ansicht nach würde sich der Zweck unserer theoretischen Arbeit ad absurdum führen, wenn wir, um sie zu ermöglichen, ruhig dabei zusehen müssten, wie Nazis ein paar Kilometer von hier mehrfachen versuchten Mord an Migrant_innen begehen!

Kommt also alle mit zur Demo, lesen können wir nächste Woche!

Kein Fuß breit den Faschisten!

Veranstaltung mit Bernd Langer

Mittwoch, 13.04.2011 I   20 Uhr
Hausbar Wohnprojekt Schellingstraße

ab 19 Uhr vegane VoKü – im Anschluss Musik und Getränke

Im März 1921 kam es im Industriegebiet um Halle/Merseburg und dem Mansfelder Land (heute Sachsen-Anhalt mit angrenzenden Gebieten Thüringens und Sachsens)  – im »roten Herz Deutschlands«, wie es damals auch genannt wurde – zum letzten großen bewaffneten Aufstand in Deutschland.

Heute kommt der Aufstand in der Geschichtsschreibung kaum noch vor – was politisch erklärbar ist, liegt dieses linksradikale Ereignis doch quer zu vielen gesellschaftlichen Entwicklungen. Es geht um Menschen wie Max Hoelz oder Karl Plättner, die erklärte Feinde des Kapitalismus waren und bewaffnet für dessen Überwindung kämpften.

Der Autor und Polit-Künstler Bernd Langer forscht bereits seit Jahren zu den Ereignissen dieser Zeit und hat es sich zum 90. Jahrestag des Mitteldeutschen Aufstands zur Aufgabe gemacht, dessen Hintergründe zu erhellen und seine Protagonisten vorzustellen. Bernd Langer lebt in Berlin.

Mehr Informationen:

Kunst und Kampf – Internetauftritt von Bernd Langer

Artikel in der  Tageszeitung “junge welt” vom 22.03.2011

Freiheit für Mumia Abu-Jamal!

Im Rahmen der Aktionen um den internationalen Tag der politischen Gefangenen (www.18maerz.de) organisieren wir gemeinsam mit der Roten Hilfe und dem Free Mumia Bündnis Berlin eine Veranstaltung zu Mumia Abu-Jamal. Mumia gehört neben den Cuban Five zu den bekanntesten politischen Gefangenen in den USA und sitzt trotz weltweiter Proteste und Solidaritätsaktionen nach wie vor in der Todeszelle. Der linke Journalist und Aktivist wurde wegen eines 1982 angeblich von ihm begangenen Mordes an einem Polizisten angeklagt und zum Tode verurteilt. Seit 1995 sitzt er nun in einem Hochsicherheitsgefängnis in Waynesburg, Pennsylvania. Mumia ist weiter als Journalist tätig und schreibt regelmäßig für die Junge Welt.

ab 19:00 wird es vegane VoKü und Getränke geben. Gleichzeitig wird eine Referentin aus Heidelberg über die Arbeit der Roten Hilfe informieren (und warum es wichtig ist, dass wir alle sie unterstützen und mit aufbauen!).

ab 20:00 wird Michael Bernhardt vom Free Mumia Bündnis  zu den Hintergründen des Falls und der aktuellen Situation Mumias referieren. Außerdem soll es um politische Gefangene in den USA, Rassismus und Klassenjustiz, den gefängnisindustriellen Komplex und die Todesstrafe gehen.

Danach bleibt wie immer die Hausbar offen und es wird noch Gelegenheit geben, den Referent_innen Fragen zu stellen und sich an Infotischen mit Material einzudecken.

Kampf der rassistischen Klassenjustiz!

Solidarität ist eine Waffe!

Revolution & Solidarität – KUBA – Ein Erfahrungsbericht

(Für größere Ansicht auf das Plakat klicken)

Der kubanische Sozialismus wird von den herrschenden Politikern in Washington und Brüssel nicht sonderlich geliebt. In den Medien wird Kuba ständig als Sorgenkind in einer immer demokratischeren Welt an den Pranger gestellt, sodass jedes Kind weiß: Kuba ist eine „Diktatur“, dort werden die Menschenrechte nicht geachtet, Meinungsfreiheit und freie Wahlen gibt es nicht und außerdem sind die Menschen arm. Auch wenn jedem halbwegs kritischen Beobachter der internationalen Politik klar ist, dass derartig einseitige und verzerrte Bilder die kubanische Realität nicht ansatzweise adäquat beschreiben, sind Zweifel am Gesellschaftsmodell Kubas doch weit verbreitet. Verteidiger des sozialistischen Systems argumentieren dagegen, dass das angeblich so „unterdrückerische Regime“ der Kommunistischen Partei Kubas eine geradezu spektakuläre Bilanz im Bereich menschliche Entwicklung vorzuweisen hat, was sich in objektiven Indikatoren wie Lebenserwartung, Kindersterblichkeit, Kalorienzufuhr, der Alphabetisierungsrate und anderen äußert. Doch wie steht es mit den zahlreichen Kritikpunkten gegen Kuba? Gibt es auf Kuba weder Meinungsfreiheit noch Demokratie? Steht das „marode planwirtschaftliche System“ kurz vor dem „Zusammenbruch“? Wollen alle Kubaner nur noch nach Miami fliehen? Führt die kubanische Regierung mit den jetzt angekündigten Reformen das Land wieder auf den Weg der „Marktwirtschaft“?

Zwei unserer Genossen wollten es genauer wissen und haben Kuba bereist, um Land und Leute kennen zu lernen. In Kombination mit einer Einführung in die Geschichte und aktuelle Politik Kubas werden sie über ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke berichten. Im Anschluss wie immer genug Raum für Fragen und Diskussion. Außerdem wir es die Möglichkeit geben, sich über die Solidaritätsarbeit von Cuba Si zu informieren.

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker!” (che)

Das Bundeswehr-Gelöbnis am 30. Juli 2010 in Stuttgart blockieren!

Gemeinsame Anreise aus Tübingen:
Freitag, 30. Juli, 08:00 Tübingen Bahnhof.

Am 30. Juli 2010 soll in der Stuttgarter Innenstadt ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr, also die öffentliche Vereidigung von Soldaten, stattfinden. Das Ziel dieser monströsen Propagandaveranstaltung ist die Einflussnahme der Bundeswehr auf die öffentliche Meinung. Wir werden dies nicht hinnehmen, sondern werden dieses Militärspektakel blockieren!

Den zu vereidigenden Soldaten soll ein möglichst pompöser Start in ihr soldatisches Leben ermöglicht werden. Damit soll eine weitgehende Identifikation der Vereidigten mit der Bundeswehr, ihren Zielen und Aufgaben geschaffen und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Truppe gestärkt werden. Zudem soll die Bereitschaft erhöht werden, eine Tätigkeit auszuüben, die im Wesentlichen aus Töten und getötet werden besteht.
Nach außen soll das Bild von Soldaten in der Öffentlichkeit normalisiert und als etwas Positives dargestellt werden. Hierzu wird offensiv Werbung gemacht für eine Armee, die in vielen Ländern auf der Welt Kriege führt. Dadurch soll die Zustimmung der Bevölkerung zu eben diesen Kriegen steigen und die Akzeptanz der Soldaten im „Heimatland“ gestärkt werden. So soll die Voraussetzung geschaffen werden, in Zukunft mit breiter Zustimmung der Bevölkerung diese Kriege weiterzuführen und auch neue beginnen zu können. Insgesamt bedeutet eine solche Veranstaltung einen weiteren Schritt hin zu einer durch und durch militarisierten Gesellschaft.

Diesen Weg der Herrschenden wollen wir nicht gehen, wir werden uns dafür einsetzen, dass eben solche Schauspiele und Militäreinsätze weder hier noch andernorts durchgeführt werden können. Wir werden nicht vergessen, was imperialistische Kriege angerichtet haben und daher Widerstand leisten!

Unser Ziel ist es, deutlich zu machen, dass Stuttgart am 30. Juli den AntimilitaristInnen gehört und dass die Bundeswehr ihre militaristische Propaganda und Kriegshetze nirgendwo ungestört in die Bevölkerung tragen kann!

Genau so wichtig, wie die Verhinderung von jeglichen Bundeswehr-Werbeauftritten an Bildungseinrichtungen und -messen, Arbeitsämtern und öffentlichen Plätzen ist es notwendig, auch dieser Militärveranstaltung effektiven Widerstand entgegenzusetzen.
Daher rufen wir zur Störung und Blockade des Gelöbnisses am 30. Juli in Stuttgart auf. Nur gemeinsam und solidarisch mit allen dafür notwendigen Aktionsformen werden wir unser Ziel erreichen!

Infos: www.blockbw.tk

Wir zahlen nicht für die Krise des Kapitalismus – Die Banken und Konzerne sollen sie bezahlen!

Heute, am 23. 07. um 15.00 Uhr, bezog vor der Filiale der Deutschen Bank am Lustnauer Tor das Kommando Robin Hood Stellung, um der krisengebeutelten Bevölkerung ihr Geld zurückzugeben. Ein Aktivist hatte sich als Robin Hood verkleidet, die anderen trugen weiße Theatermasken und ein Transparent mit der Aufschrift „Wir zahlen nicht für eure Krise“.

Die AktivistInnen verteilten symbolisch fotokopierte Geldscheine an die PassantInnen, um zu verdeutlichen, dass nicht Geldmangel das Problem ist: Die Banken machen Milliardenprofite, während wir den Gürtel immer enger schnallen sollen. Es sollte klar werden, dass geeinter Kampf für eine Umverteilung der Krisenlasten von unten nach oben den einzigen Weg darstellt.

Kommando Robin Hood empfiehlt: Enteignet die Enteigner!

Die Aktion war Teil des Protestes des Tübinger Bündnisses „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ http://nichtfuereurekrise.wordpress.com/

Das Bündnis trifft sich wieder am Mittwoch, 8. September 2010 um 19 Uhr im Linken Forum (Am Lustnauer Tor 4).

Mehr über die Aktion unter: http://www.marxistische-aktion.de/?page_id=200

oder auf TueInfo: http://www.jpberlin.de/tueinfo/cms/node/19218

Donnerstag, 29. Juli 2010 20:00 Uhr
Schlatterhaus (Österbergstr. 2), Tübingen

Free Gaza:
Augenzeugenbericht und Hintergründe zum Schiffskonvoi nach Gaza

Mit Annette Groth MdB (die LINKE)
Augenzeugin und Teilnehmerin der Free-Gaza-Flotte

Die „Free-Gaza”-Friedensflotte hat sich zum Auftrag gemacht, Hilfsgüter nach Gaza zu transportieren, um die Not der Zivilbevölkerung zu lindern. Die „Mavi Marmara” hatte ausschließlich humanitäre Hilfsgüter an Bord, insbesondere Medikamente, Baustoffe und technische Geräte.

Das Schiff wurde am 31. Mai 2010 von der israelischen Armee überfallen. Dabei wurden neun Passagiere getötet und zahlreiche verletzt. Die restlichen Passagiere wurden verhaftet.

Die Aussage, auf dem Landweg würden genug Hilfsgüter an Gaza weitergeleitet, ist unzutreffend: Israels Blockade unterbindet einen normalen Warenaustausch mit der Außenwelt. Nur ein Teil der Hilfe kommt wirklich bei der Bevölkerung an. 8o% der Bevölkerung ist von UNO-Hilfen abhängig. 2 von 3 Kindern sind schon bei der Geburt unterernährt und haben Mangelerscheinungen; frisches Obst oder Gemüse kann wegen der Verweildauer in Israel nicht geliefert werden. Selbst die Trinkwasserversorgung entspricht nicht im Mindesten den internationalen Standards.

Die Veranstalter unterstützen die Forderung nach einem sofortigen Ende der Blockade des Gaza-Streifens.

Veranstalter: linksjugend ['solid] Tübingen,
Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen e.V., Heike Hänsel MdB

in Kooperation mit der Marxistischen Aktion Tübingen

Kapitalismus heißt Krieg! Gelöbnis in Stuttgart verhindern!

„Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg“ (Tucholsky). Ein solches militärisches Spektakel plant die Bundeswehr am 30. Juli in Stuttgart. Mit einer öffentlichen Rekruten-Vereidigung mitten in der Stadt, soll dazu beigetragen werden Aufrüstung und Krieg wieder salonfähig zu machen. Während Deutschland seine imperialistischen Ambitionen in immer mehr Teilen der Welt mit Hilfe der Armee absichert, wollen bürgerliche Politiker und militärische Führung nun auch die Akzeptanz des Militärischen im Inneren erhöhen.
Gegen diese Bestrebungen rufen verschiedene Organisationen und Bündnisse zu Gegenaktivitäten und Blockaden auf. Ziel muss sein, die Propaganda-Show der Bundeswehr, das öffentliche Gelöbnis zu verhindern!

Revolutionäres Bündnis: www.kriegstreiberblockieren.blogsport.de

Infos zu den Blockaden: www.blockbw.tk

Thema der Hausbar wird diesmal die MST sein, die Bewegung der Landlosen Landarbeiter_innen Brasiliens, die als eine der größten sozialen und antikapitalistischen Bewegungen Lateinamerikas Großgrundbesitz besetzt, zurückerobert, verteidigt und dann kollektiv bewirtschaftet. Informieren werden darüber ein Vortrag, einige Filmausscnitte und eine Fotoausstellung. Es soll um konkrete Praxis, Ziele, Perspektiven und erkämpfte Erfolge der MST gehen – wie immer bleibt natürlich Raum für Rückfragen, Diskussionen und Gepräche.

Kommt also zahlreich, lernt, diskutiert und feiert mit uns!

Bericht und Bilder von der revolutionären 1. Maidemonstration in Stuttgart unter:

http://revolutionaereaktionstuttgart.fasthoster.de/20100501_stuttgart.htm

#INFO-Seite online!

Alle #INFO-Broschüren der MAT gibts zum Download unter infomat.blogsport.de