Lesekreis

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Archiv für die Kategorie „Uncategorized“

   Nach drei Jahren intensiver politischer Arbeit haben wir, die Genoss_innen der Marxistischen Aktion Tübingen, den kollektiven Entschluss gefasst, unser bisheriges politisches Projekt aufzulösen – nicht, weil es gescheitert oder überflüssig geworden wäre, sondern weil es seine Aufgabe erfüllt hat und die Zeit reif dafür ist, neuen Zukunftsperspektiven Platz zu machen. Nach einer tiefgreifenden und systematisch geführten Debatte über die bisher von uns gesammelten Erfahrungen und die notwendigen Schritte nach vorn sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die organisatorische Form, die wir uns als MAT gegeben haben, an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gestoßen ist und sich zu einer Schranke entwickelt hat, die den Aufbauprozess unserer Bewegung nicht mehr vorantreibt, sondern hemmt. Und wenn sich die konkreten Erfordernisse des politischen Kampfes verändern, dann müssen wir unsere Strukturen diesen Erfordernissen anpassen.

Was war

   Die Ziele, die wir beim Aufbau der Marxistischen Aktion in unserem Selbstverständnis formuliert haben, bleiben aktuell und werden durch unseren jetzigen Schritt in keiner Weise widerrufen oder in Frage gestellt. An unserem Standpunkt, dass „eine wirklich emanzipatorische Perspektive nur im Kampf um den Sozialismus (als – durchaus widerspruchsvoller – Übergangsperiode zum Kommunismus) bestehen“ kann, hat sich nichts geändert. Ebenso gilt für uns weiterhin, dass „tatkräftige internationale Solidarität mit all jenen, die überall auf der Welt gegen Ausbeutung und Imperialismus aufbegehren“ ein zentraler Bestandteil revolutionärer Arbeit sein muss. Das wirkungsvollste Mittel der internationalen Solidarität besteht jedoch darin, den Klassenkampf in unserem eigenen Land, einem der wichtigsten Zentren des Imperialismus, zu organisieren und voranzutreiben. Karl Liebknechts Losung, „der Hauptfeind steht im eignen Land!“, hat heute nichts an ihrer Aktualität und Dringlichkeit verloren. Daher bleibt der „Aufbau einer starken kommunistischen Organisation“, wie wir es bei unserer Gründung damals formuliert haben, der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung all jener, die es mit dem Kampf gegen den Kapitalismus und all seine Erscheinungsformen ernst meinen. Die Marxistische Aktion Tübingen hat sich dabei nie als Selbstzweck, sondern immer als Mittel im Kampf um Etappenziele verstanden. Und was diese Etappenziele betrifft, lassen sich nach drei Jahren Arbeit durchaus Erfolge verzeichnen:

  • Zunächst hat die MAT ihre Zielsetzung, einen Zusammenschluss und einen Ort der kollektiven Aneignung theoretischer und praktischer Kenntnisse für Kommunist_innen in Tübingen zu schaffen, erfolgreich umgesetzt. Der Grundsatz, dass „Theorie ohne Praxis leer, ebenso aber Praxis ohne Theorie blind ist“, hat sich in der Vergangenheit bestätigt und wird auch in der Zukunft unsere Maxime bleiben. Im Laufe der Zeit hat eine beachtliche Anzahl vorwiegend junger Menschen in der Arbeit in und mit der MAT die notwendigen Kenntnisse erworben, um sich aktiv in die Kämpfe gegen den Kapitalismus und für eine revolutionäre Perspektive jenseits der herrschenden Verhältnisse einbringen zu können. Einige dieser Genoss_innen sind mittlerweile in anderen Städten aktiv, andere werden sich weiterhin hier in Tübingen am Aufbau beteiligen.

  • Als MAT haben wir uns in Tübingen und Umgebung kontinuierlich an Kämpfen und Bündnissen beteiligt, sei es im Bildungsstreik, sei es bei den Krisenprotesten oder sei es im Bereich Antifa, Antimilitarismus und Frauenkampf. Dabei ist es uns immer wieder gelungen, klassenkämpferische Positionen in tagesaktuelle Auseinandersetzungen hineinzutragen, Kämpfe zu radikalisieren, unsere Gruppe und unseren Einfluss zu vergrößern, und uns nicht zuletzt als verlässlicher und disziplinierter, wenn auch bisweilen unbequemer und nicht immer geliebter Bündnispartner zu etablieren.

  • Darüber hinaus ist es uns gelungen, Tübingen wieder aktiver in die regionale antifaschistische Arbeit einzubinden und bei nicht wenigen Gelegenheiten größere Mobilisierungen in der Umgebung (z.B. zum 1. Mai 2011 in Heilbronn) tatkräftig zu unterstützen oder gar die Beteiligung an bundesweit angelegten Massenaktionen mit zu organisieren, so z.B. bei den jährlichen Protesten gegen die NATO Sicherheitskonferenz in München oder bei den Blockadeaktionen gegen die Naziaufmärsche in Dresden und Dortmund.

  • Eines der Ergebnisse dieser Arbeit ist, dass die teils „antiautoritäre“ bzw. sich in Abgrenzung zum Marxismus als „undogmatisch“ bezeichnende, teils „antideutsche“ Hegemonie, die die sich als links verstehende politische Szene in Tübingen vor dem in Erscheinung treten der Marxistischen Aktion beherrschte, gebrochen werden konnte. Zwar kontrollieren diese Kräfte weiter wichtige Bereiche der lokalen Subkultur und die mit dieser verbundene Infrastruktur (Plenumsräume, Veranstaltungsräume, Infoladen, etc…), haben aber schon lange nicht mehr die alleinige Deutungshoheit darüber, was eigentlich „links“ bzw. „politisch korrekt“ sei und was nicht.

  • Nicht zuletzt in diesem Zusammenhang kommt der Bildungs- und Aufklärungsarbeit, die wir bisher geleistet haben, besondere Bedeutung zu. In Lesekreisen und auf zahlreichen Veranstaltungen haben wir nicht nur versucht, unsere Analysen und Positionen zu verbreiten und zu verteidigen, sondern auch aktiv gegen die überall in der Gesellschaft, und nicht selten besonders bei vermeintlichen Linken verwurzelten, antikommunistischen Vorurteile vorzugehen (der Antikommunismus sei „die Grundtorheit unserer Epoche“, so Thomas Mann). Dabei sahen wir uns nicht selten genötigt, uns gegen aktiv gegen uns betriebene Diffamierung und Polemik zur Wehr zu setzen. Fest steht, dass seit der Aufnahme unserer öffentlichen Theorie- und Schulungsarbeit die vermeintlichen „linken Basics“ in der lokalen Szene um Themen wie Imperialismus, Klassenkampf, internationale Solidarität, Arbeiter_innenbewegung, Faschismus und Sozialismus erweitert wurden, Vokabeln, die in der Szene vorher allenfalls als diffamierende Kampfbegriffe verwendet wurden.

   Unsere Entscheidung, die MAT trotz der erzielten Erfolge aufzulösen, fußt auf einer umfassenden und kollektiven Auswertung der Erfahrungen der letzten drei Jahre. Diese Debatte wurde zunächst nur gruppenintern geführt, eine ausführliche Veröffentlichung wird es an dieser Stelle dazu aber nicht geben. Ob wir zu einem späteren Zeitpunkt eine öffentliche Auswertung der gelernten Lektionen, der begangenen Fehler und der Probleme, die die von uns gewählte Organisationsform mit sich bringt, zugänglich machen werden, muss sich erst noch zeigen. Kritik und Selbstkritik (wo gefahrlos möglich auch öffentlich) sind unseres Erachtens nach unverzichtbare Instrumente, wenn uns daran gelegen ist, unsere Bewegung vor Stagnation und Dogmatismus zu bewahren – es gehört zu den großen Herausforderungen des bevorstehenden Aufbauprozesses, unsere Theorie immer wieder an der Praxis zu überprüfen und unsere Praxis immer wieder an der Theorie zu orientieren.

Was kommen wird

   Auch wenn das 1989/91 viele anders gesehen haben mögen, das Ende der Geschichte ist noch lange nicht erreicht. Der Versuch, dem Kapitalismus ein Ende zu setzen und die Emanzipation des Menschen von der Ausbeutung durch den Menschen gesellschaftliche Realität werden zu lassen, hat eine große historische Niederlage erlitten – dies ändert jedoch nichts an der Legitimität und letztlich der historischen Notwendigkeit dieses Zieles. Und deshalb muss unsere Bewegung neu formiert und aufgebaut werden, hier in Tübingen und überall.

   Wenn wir von Aufbau sprechen, dann meinen wir den Aufbau einer Organisation, die fähig ist, den Kampf für unsere Interessen und letztlich für den Umsturz der herrschenden Verhältnisse und die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaftsordnung mit dem Ziel, den Kommunismus zu erreichen, erfolgreich zu führen. Und wenn wir von Organisation sprechen, dann meinen wir einen Zusammenschluss von Menschen, die auf Basis der systematischen Analyse der Gesellschaft (mit Hilfe der marxistischen Theorie) kollektiv über die richtige Strategie und Taktik zur Verwirklichung dieser Ziele entscheiden, um diese dann ebenso kollektiv in der Praxis ihres Kampfes umzusetzen. Eine solche Organisation wird nicht aus einer autonom und nur lokal agierenden Kleingruppe hervorgehen – und sie ist nur zu haben für den Preis der Aufgabe eben dieser lokalen Autonomie, die noch allzu oft als heilige Kuh der linken Subkultur stur dem notwendigen Aufbau im Wege steht.

   Einige von uns sind der Auffassung, dass die Bedingungen für den Aufbau einer Organisation, die den oben formulierten Ansprüchen gerecht werden kann, für junge Kommunist_innen in Deutschland im Augenblick in der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) am vielversprechendsten sind. Der Aufbau einer Gruppe hier in Tübingen hat bereits begonnen: SDAJ-Tübingen

   Nun ist es aber so, dass jeder Versuch, den Kapitalismus zu bekämpfen und letztlich zu überwinden, auf allen Ebenen mit der Gegenwehr seiner herrschenden Klasse, der Bourgeoisie, und ihres Staates konfrontiert ist. In Schulen und Universitäten wird der jungen Generation die Staatsdoktrin des Antikommunismus eingehämmert, die bürgerliche Presse hetzt gegen uns und dämonisiert unsere Bewegungen. Überall da, wo Menschen für ihre Interessen eintreten und sich organisieren, tritt ihnen die Staatsmacht wo nötig brutal in ihrem nackten Klassencharakter entgegen. Demonstrationen werden immer rigoroser verboten, behindert, mit Schlagstöcken, Pfefferspray und Wasserwerfern angegriffen, wir und unsere Verbündeten werden kriminalisiert, eingesperrt und isoliert. Und überall dort, wo die staatlichen Repressionsmittel nicht ausreichen, bedient sich die herrschende Klasse Schergen und Handlangern, die uns mit staatlichen Geldern und geheimdienstlicher Unterstützung bekämpfen, uns einzuschüchtern und zu spalten versuchen. Die Rede ist von Faschisten aller Couleur. Die historische Aufgabe des Faschismus aus Sicht der Herrschenden war die Zerschlagung der Arbeiter_innenbewegung. Ob NPD, Kameradschaften oder bewaffnet mordende Terrorgruppen wie der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU), ihre Funktion bleibt auch heute objektiv dieselbe: Sie sollen unseren Widerstand bekämpfen, linke Kräfte schwächen und die Empörung und Verzweiflung der Menschen im Kapitalismus durch ihre rassistische und antisemitische Propaganda auf der einen und ihre soziale Demagogie auf der anderen Seite in Bahnen lenken, die dem System nicht gefährlich werden können, sondern ihm sogar in die Hände spielen. Das können wir hierzulande, in noch beängstigeren Dimensionen aber in anderen Ländern beobachten, so zum Beispiel in Griechenland, wo die faschistische Partei Chrysi Avgi bei den letzten Wahlen im Mai über 20 Sitze im Parlament erhalten hat. Je tiefer die Krise des Systems, je offensichtlicher sein menschenfeindlicher und irrationaler Charakter, desto fruchtbarer der Boden, auf den die neofaschistische Ideologie fällt. Daraus ergibt sich für uns die Schlussfolgerung, dass der Aufbau antifaschistischer Abwehrorganisationen einen notwendigen Teil unserer revolutionären Arbeit darstellt.

   Und weil diese Erkenntnis wirkungslos bleiben muss, wenn sie nicht praktisch wird, wird aus einem Teil der MAT eine eigenständige Antifa-Gruppe hervorgehen, deren Aufgabe darin bestehen soll, gemeinsam mit anderen Gruppen aus der Region eine schlagkräftige und koordinierte antifaschistische Praxis zu entwickeln: Antifa Aufbau Tübingen

   Die SDAJ Tübingen und die Antifa Aufbau Tübingen werden in Zukunft eng und solidarisch zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Revolutionärer Aufbau und antifaschistischer Widerstand bilden keinen Gegensatz, sondern eine notwendige Einheit. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen in beiden Bereichen halten wir es im Augenblick jedoch für sinnvoll, sie organisatorisch voneinander zu trennen.

   Die Marxistische Aktion Tübingen hat sich also weder einfach gespalten, noch werden ihre Arbeit und die Menschen, die sie getragen haben, spur- und geräuschlos von der politischen Bühne verschwinden. Die Genoss_innen, die in der MAT gemeinsam gelernt, gemeinsam gearbeitet und gemeinsam gekämpft haben, werden weder das Lernen, noch das Arbeiten, noch das Kämpfen einstellen, sondern sie haben die Form ihres jeweiligen Engagements bewusst und nach langer Diskussion den Erfordernissen der aktuellen Situation angepasst. Wir sind der Überzeugung, dass dieser Schritt eine Weiterentwicklung und letztlich eine Stärkung unserer Strukturen bedeutet. Der Schritt, den wir hiermit vollziehen, steht im Einklang mit dem Selbstverständnis, das wir vor drei Jahren formuliert haben: „Es gilt eine gemeinsame revolutionäre Organisation aufzubauen, uns zu vernetzen, uns zusammenzuschließen! Gemeinsam kämpfen heißt für uns internationale, antirassistische Solidarität und konzentrierter Einsatz für eine andere Welt.“ Und dies können wir nur schaffen, wenn es uns gelingt „kommunistische Theorie und Praxis so zu verbinden, dass in ihnen die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche jenes großen Teils der Menschheit ihren Ausdruck finden, der vom Kapitalismus kein gelingendes Leben zu erwarten hat.“

In diesem Sinne: Die Versammlung ist hiermit beendet!

Aber: Der Kampf geht weiter!

Gegen Faschismus und Kapitalismus!

Gemeinsam kämpfen für eine revolutionäre Perspektive, für die soziale Revolution, für den Kommunismus!

P.S.: Wir werden noch einige Zeit per Mail erreichbar sein, von heute an aber weder bei Aktionen noch in Bündnissen weiter als MAT in Erscheinung treten. Unsere Homepage wird, solange dies möglich ist, zu Dokumentationszwecken weiter online bleiben. Sämtliche von uns veröffentlichte Broschüren sowie die von uns ausgearbeiteten Lesekreise können auch in Zukunft auf den jeweiligen Blogs #INFO und AK-Theorie abgerufen werden.

Zum diesjährigen 1. Mai haben wir dazu aufgerufen, sich in Form eines internationalistischen, klassenkämpferischen Blocks an der Demo des DGB in Tübingen  zu beteiligen. Uns ging es dabei darum, auch auf den Veranstaltungen jener Gewerkschaften, die durch ihre kollaborationistische Linie objektiv die Interessen des Kapitals vertreten, konsequent antikapitalistische Positionen unüberhörbar zu machen. Das ist uns mit unserem Block auch gelungen, und in dieser Hinsicht kann unsere Beteiligung an der DGB, SPD und Linkspartei dominierten Demo in jedem Fall als Erfolg gewertet werden.

In seinen neuesten Auslassungen „Kurzes Statement zum neuesten MAT-Text“ wirft der „AK Linke Irrwege“ uns vor:

Inhaltlich hat die neueste Veröffentlichung der „Marxistischen Aktion Tübingen“ (MAT) nichts wirklich Neues zu bieten. Neu jedoch ist, das explizit Personen Gruppen zugeordnet und benannt werden. Der Text bezieht sich auf die linken Gruppen „AK Linke Irrwege“, die „Antifa Reutlingen-Tübingen“, den Tübinger Infoladen und „Emanzipation & Frieden“ aus Stuttgart. Mehrmals wird szene-internes Wissen der Online-Öffentlichkeit preisgegeben. Darunter finden sich zwar mehrmals auch falsche Angaben, aber das ändert nichts daran dass hier Personen in Antifa-Manier geoutet werden. Da wird die örtliche Antifa-Gruppe im Epplehaus verortet, ein antifaschistischer Autor und Referent wird zwei Gruppen als Mitglied zugeordnet, für die er offiziell nur als Referent aufgetreten ist, und sein Name wird explizit als Pseudonym gekennzeichnet. Repressions-Organe und Rechte klatschen bei solch einem Offenbarungs-Eifer natürlich hocherfreut in die Hände.

Von unserer Seite aus sehen wir die Auseinandersetzung mit dem „AK Linke Irrwege“ eigentlich als beendet an – in unserer Broschüre „Good bye, Lenin!“ – revisited. Irre geworden an der Linken. Neokonservative Herrschaftsideologie hinter linken Masken – eine Kritik am Beispiel des „AK Linke Irrwege“. Ein Lehrstück aus Tübingen haben wir die unlauteren Methoden, die der Arbeitskreis zum Zwecke der Diffamierung unserer Gruppe anwendet, einer ausführlichen und erschöpfenden Kritik unterzogen.

Die Vorwürfe, die der AK nun gegen unsere Gruppe erhebt, zwingen uns aber leider dazu, nochmals öffentlich Stellung zu nehmen.

Wir wehren uns entschieden gegen diese Vorwürfe. Interne linke Strukturen oder gar Namen haben wir niemals öffentlich gemacht. Die einzigen Namen aus der Tübinger „linken Szene“, die in unserer Broschüre vorkommen, sind die beiden jener Protagonisten des Arbeitskreises, unter denen sie selbst im öffentlichen Raum und im Internet für den „AK Linke Irrwege“ auftreten; wir haben lediglich Informationen verarbeitet, die von den betreffenden Personen selbst öffentlich gemacht worden sind oder die für alle frei im Internet zugänglich sind; die jeweiligen Quellen sind dabei für alle nachprüfbar stets in Fußnoten angegeben.

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Dass weder im Umfeld des Veranstaltungsortes der Vortragsreihe des „AK Linke Irrwege“, dem Jugendzentrum Epplehaus, eine kritische Reflexion über die unlauteren Methoden, die der Arbeitskreis gegen uns anwendet, stattzufinden scheint, noch die Moderator_innen von Tue-Info so unvoreingenommen sind, die Vorwürfe, die der Arbeitskreis gegen uns erhebt, selbst zu prüfen, bevor sie in unsere auf dem Infoportal veröffentlichten Beiträge pfuschen und beschließen, den Link zu unserer neuen Broschüre zu entfernen, „da in der verlinkten Broschüre Namen auf eine Weise linken Gruppen zugeordnet werden, die unserer Meinung nach nicht unbedingt für die Internetveröffentlichung angebracht ist“, finden wir bedauernswert, aber leider auch symptomatisch für diese „Szene“, welche bei der Wahl zwischen der sachlichen Auseinandersetzung und den billigsten Mitteln der Diffamierung letzteren stets den Vorzug zu geben scheint.

Daniel Späths Feldzug gegen die Marxistische Aktion

   Vergangenen Montag (den 18. Juli) fand im Epplehaus, einem Tübinger Jugendzentrum mit zumindest linkem Image, die letzte von drei Veranstaltungen aus der Reihe „Linke Irrwege“ statt. Das Thema des Abends lautete „Antiimperialismus und Ideologie: Zur Geschichte des Imperialismus, seinem Wandel im globalen Zeitalter und seiner anachronistischen Auffassung seitens der deutschen Linken“. Der Referent, Daniel Späth, der sich hier nicht zum ersten Mal als „Kritiker“ der Marxistischen Aktion Tübingen (MAT) inszenierte, eröffnete seinen Vortrag mit der großspurigen Ankündigung, seine persönliche Motivation für den Abend und einen Gutteil seiner theoretischen Tätigkeit im Allgemeinen sei es, einer Tübinger Gruppe, namentlich der MAT, mal „so richtig eins vor den Karren zu fahren“. Ob ihm das gelungen ist, sei seiner eigenen bescheidenen Einschätzung überlassen. Was ihm jedoch zweifellos gelungen ist, ist seine bereits in einem Text zur „Kritik“ unserer Positionen vorgetragenen Thesen und Anschuldigen in einer aggressiven und polemischen Form öffentlich an den Menschen zu bringen, wie es das vorher in der Tübinger linken Diskussion nicht gegeben hat. Mit dem Auftreten Daniel Späths im Epplehaus wird eine Form der politischen Auseinandersetzung (für die die Bezeichnung „Polemik“, wie Späth sein Treiben nennt, allenfalls euphemistisch verwendet werden kann) in Tübingen salonfähig gemacht, der wir uns bisher verwehrt haben und der wir uns auch in Zukunft verwehren werden. Ziel der Veranstaltung war zweifellos, die Eskalation in Tübingen weiter voranzutreiben und die Stimmung in der „Szene“ weiter aufzuheizen.

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Wir betrachten diese Entwicklung als besorgniserregend und halten sie für eine sachliche politische Auseinandersetzung (wie wir sie zu führen bereit sind) sowie eine gemeinsame antifaschistische Praxis (wie wir sie auch über ideologische Differenzen hinweg weiterhin für notwendig halten!) alles andere als zuträglich.

Gegen die „innerlinke“ Diffamierung und Hetze!

Für offene Kritik und eine solidarische Linke!

Solidarität ist eine Waffe – und Widerstand ist nicht umsonst! Nach allen größeren Mobilisierungen und Protestaktionen bleiben Gruppen auf Kosten für Flyer, Plakate, Technik, Transport usw. sitzen, Genoss_innen sind von Repressionskosten betroffen, oft ist nach Aktionen  juristischer und politischer Beistand nötig. Damit unsere Strukturen weiter wachsen und unser Widerstand immer wirksamer werden kann, bedarf es besonders im Bereich Antifaschismus breiter Solidarität. Deshalb geht der Erlös der Party an die Gruppen und Bündnisse, die am 1. Mai 2011 die Proteste und Blockaden gegen den Naziaufmarsch in Heilbronn getragen haben. Es wird eine hoffentlich große Feier mit veganer Vokü (bei schönem Wetter grillen wir im Freien), unseren berühmt berüchtigten Cocktails, einem grandiosen Konzert (analog, live und direkt aus Kalifornien) und später viel guter Musik aus der Konserve, u.a. CumbiaDigital, Tropical Bass und anderes feines elektronisches!

Kommt zahlreich! Zeigt euch solidarisch! Feiert mit uns!

Heilbronn Solifest mit veganer Vokü und Konzert
*21. Juli 2011 ab 19 Uhr*
Ludwigstraße 15 in Tübingen

PROBLEME DER ENTWICKLUNG VON KLASSENBEWUSSTSEIN

unter heutigen Bedingungen -Veranstaltung mit Robert Steigerwald

Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen”

MARX & ENGELS (Kommunistisches Manifest)

“Dass der Mensch ein mit Bewusstsein begabtes Wesen ist, bestreitet kein vernünftiger Mensch. Aber die Frage des Klassenbewusstseins lässt sich mit solch einem einfachen Hinweis nicht erledigen. Klassenbewusstsein, bezogen auf die Arbeiterinnen und Arbeiter, das schließt unbedingt ein, dass sie sich nicht nur ihrer Lage gegenüber dem Kapital, sondern auch gegenüber dem Staat des Kapitals klar sind und, weil sich das Verhältnis von Arbeiterklasse als ohne die lebensnotwendigen Produktionsmittel und die Kapitalisten, als deren Besitzer, feindlich gegenüberstehen und sich dieses Verhältnis immer wieder neu herstellt, also nur durch einen revolutionären Bruch aus der Welt schaffen lässt (wobei über dessen Art noch nichts gesagt ist): Dieses Bewusstsein kommt nicht von selbst, spontan in die Arbeiterklasse. Aber wie kommt es dort hinein? Was ist da zu tun?” – Zu diesen Fragestellungen wird unser Referent eine Diskussionsrunde einleitend sprechen. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der DKP-Ortsgruppe ausgerichtet.

Dienstag, 12. Juli, 20:00, Linkes Forum, Lustnauer Tor 4, Tübingen

Nicht nur auf Großevents wie in Heilbronn am 1. Mai dieses Jahres treten Nazis hier in der Region in Erscheinung. In vielen Orten in BaWü stellen sie eine ständige Gefahr für Linke, Antifaschist_innen, Migrant_innen und andere Menschen dar, die aus irgend einem Grund nicht in das Weltbild der Faschisten passen oder sich ihnen und ihrer menschenverachtenden Politik und Propaganda in den Weg stellen.

Antifaschistische Kundgebung - Marktplatz Leonberg -18. Juni, 18:00

Treffpunkt für gemeinsame Zugfahrt aus Tübingen: 16:20, Tübingen Hbf

Aufmärsche, Provokationen, Einschüchterungen sowie gewalttätige Übergriffe von Seiten der Rechten sind dabei schon lange nicht mehr die Ausnahme, sondern stellen mittlerweile die bittere Regel dar. So wurde z.B. am 17. Juli 2010 eine antifaschistische Kundgebung mitten in Leonberg von einer Gruppe bewaffneter Faschisten angegriffen. Schmierereien und rechte Veranstaltungen gehören in der Region zur Tagesordnung. Am 11. März diesen Jahres kam es zu einem Übergriff, bei dem ein Nazi einem jungen Antifaschisten in Leonberg aus nächster Nähe mit einer Gaspistole ins Auge schoss und diesen dadurch schwer verletzte.  Ihren bisherigen Höhepunkt fand die Nazigewalt in der Region in der Nacht vom 9. auf den 10. April in Winterbach, wo feiernde Nazis versuchten, eine Gruppe migrantischer Jugendlicher bei lebendigem Leib in einer Gartenhütte eingesperrt zu verbrennen (s.U.).

Häufig agieren die Rechten und ihre Organisationen in Deutschland unter direktem oder indirektem Schutz der staatlichen Repressionsorgane, wie das massive Vorgehen der Polizei gegen die Blockierer_innen des Naziaufmarschs in Heilbronn und zuletzt in Stuttgart bei den antirassistischen Protesten gegen die Machenschaften von Pax Europa und PI-News zum widerholten Mal bewiesen hat. Gegen linken Protest wird rigoros durchgegriffen, das rechten Auge drückt man großzügig zu. Während Antifaschist_innen systematisch kriminalisiert werden, bleiben faschistische Organisationen legal und rechte Gewalttäter häufig ungestraft. Diese Politik hat in der BRD Tradition und erlebt im Zuge der durch die CDU wieder zur Staatsdoktrin erhobenen “Extremismustheorie” ihr großes Comeback.

All diesen Tendenzen gilt es gemeinsam, entschlossen und kämpferisch entgegen zu treten! Gegen die Nazis auf der Straße und gegen die Repression, die unseren Widerstand ersticken soll! Darum rufen wir dazu auf, sich mit den Genoss_innen der Antifaschistischen Initiative in Leonberg zu solidarisieren und ihre Kundgebung am 18. Juni zu unterstützen! Aus Tübingen wird es eine gemeinsame Zugfahrt geben.

Wie sich erst kürzlich herausgestellt hat, wird es am selben Tag in der Nähe von Sigmaringen ein Sommerfest der NPD geben, auf dem sich die Wahlhelfer des vergangenen Landtagswahlkampfes mit den lokalen Partei”größen” und ihren Schergen die Klinke in die Hand geben werden. Auch diese faschistische Versammlung darf nicht ohne lautstarken und entschlossenen Protest über die Bühne gehen! Auch nach Sigmaringen wird es eine gemeinsame Zugfahrt geben. Weitere Infos hier.

Demotreffpunkt: Bahnhofsvorplatz Sigmaringen, 12:30

Zugtreffpunkte: 10:30, Reutlingen Hbf - 10:40, Tübingen Hbf

Faschismus bekämpfen, auf allen Ebenen!

Aktiv werden, Widerstand organisieren, die Antifaschistische Aktion aufbauen!

Bildungsstreik Kundgebung am Dienstag, 25. Januar 2011 um 19:00 Uhr auf dem Holzmarkt in Tübingen

Landesweite GROßDEMONSTRATION am Samstag, 29. Januar, 16:00, Lautenschlagerstraße Stuttgart (Treffen zur gemeinsame Anfahrt aus Tübingen: 14:30, Haupteingang Hbf)

Die Kundebung in Tübingen ist Teil der Landesweiten “Protestfeuer”-Mobilisierung.

Thematischer Schwerpunkt in Tübingen werden Polizeigewalt und Repression gegenüber Aktivist_innen sein, die sich in verschiedenen Bereichen gegen die herrschende Ordung und ihre Organe stellen, sei es in Form von Demonstrationen, Blockaden oder anderen Arten des Protests. Dies betraf im vergangenen Jahr auch die breiten Bildungsproteste, die von Schulen, Hochschulen und Ausbildungsbetrieben ausgingen. Die polizeiliche Räumung des durch tübinger Student_innen besetzten Kupferbaus im Winter vor einem Jahr ist uns noch gut in Erinnerung, ebenso das brutale Vorgehen der Polizei am 30.09. im Schlosspark in Stuttgart, wo sich friedliche Demonstrant_innen verschiedenster Spektren dem wahnwitzigen Milliardenprojekt “S-21″ entgegengestellt hatten und von den Staatsschergen brutal angegriffen wurden. Repression durch den Staat drückt sich aber nicht nur in dieser direkten, gewalttätigen Form aus. Vielmehr ist sie längst stillschweigende Alltagspraxis geworden. Sie beginnt mit Lehrern und Direktoren, die ihren Schüler_innen mit Nachsitzen drohen, wenn sie sich während des Unterrichts an einer Demonstration beteiligen wollen, sie zeigt sich im Versammlungsgesetz und der nicht vorhandenen Kennzeichnungspflicht für die profesionellen Prügelkommandos der Polizei, und nicht zuletzt hat sie mit der Enttarnung des LKA Spitzels “Simon Brenner” in Heidelberger Bildungsstreik und Antifa Strukturen ihren vorläufig zynischen Höhepunkt gefunden. Und doch liegt der Verdacht nahe, dass bisher nur die Spitze eines Eisberges sichtbar geworden ist. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern – nicht im Bildungsstreik, nicht im Kampf gegen Krieg und Militarismus, nicht bei den Krisenprotesten und nicht im aktiven Vorgehen gegen Neofaschisten und Rassisten – deshalb werden wir uns am 25.01. auf dem Holzmarkt versammeln, um ein gemeinsames Zeichen gegen diesen Repressionsapparat zu setzen und für ein freies Bildungssystem zu protestieren!

Die Marxistische Aktion Tübingen ist aktiver Teil des lokalen Bildungsstreik Bündnisses.

In den Bildungsprotesten setzen wir uns für eine klar antimilitaristische Position ein und organisieren u.a. Widerstand gegen die Militarisierung des öffentlichen Raums sowie der Schulen und Hochschulen.

Dauerhaften Frieden sowie eine freie und gerechte Bildung kann es nur jenseits der kapitalistischen Ordnung geben – für eine klassenkämpferische, revolutionäre Perspektive !

Hier der Redebeitrag des Tübinger Bildungsstreik-Bündnisses.

Bildungsstreik Tübingen

Bildungsstreik BW

Im Gedenken an den Genossen Josef Eisenbauer, Kommunist, Antifaschist und Freiwilliger in den Interbrigaden im Spanischen Bürgerkrieg – am 10. Dezember im Alter von 94 Jahren verstorben.

Am 17. Juli 1936 erhebt sich von Nordafrika aus die faschistische Militärrevolte unter Führung General Francos gegen die junge Spanische Republik. Etwa die Hälfte des spanischen Territoriums fällt in die Hände der Faschisten. Im übrigen Spanien wird der Putsch durch mutige Aktionen der linken Kräfte und der organisierten Arbeiter_innenschaft niedergeschlagen. In Madrid und Barcelona gehen Zigtausende auf die Straße. Spontan bilden sich Milizen und Kampftrupps. Barrikaden werden errichtet, Frontlinien notdürftig befestigt, Fabriken besetzt und Waffen an die Bevölkerung ausgegeben. Das Land befindet sich im Bürgerkrieg. Hitler und Mussolini sichern Franco ihre Unterstützung zu. Die Spanische Republik bleibt vorerst ganz auf sich allein gestellt. Damit ist der Vorabend des blutigsten Kapitels der Geschichte Europas und der Welt unweigerlich angebrochen.

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Ende Januar wäre Josef Eisenbauer zu uns nach Tübingen gekommen, um im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der VVN-BdA als Zeitzeuge von seinen Erlebnissen im Spanischen Bürgerkrieg zu berichten.

Am 19. Dezember erreichte uns schließlich die Nachricht seines plötzlichen Todes. Er ist am 10. Dezember im Alter von 94 Jahren in seiner Heimatstadt Wien verstorben. Wir wollen hiermit unsere aufrichtige Trauer und Betroffenheit über diesen plötzlichen Verlust zum Ausdruck bringen und seinen Freund_innen und Hinterbliebenen unser herzliches Beileid aussprechen.

Als Antifaschist_innen betrachten wir es als unsere Pflicht und unsere Aufgabe, die Erinnerung an Menschen wie Josef Eisenbauer – an ihren Mut, ihre Konsequenz und ihre Entschlossenheit – lebendig zu halten und weiter zu tragen. Ihrem Andenken sehen wir uns verpflichtet! Hoch die internationale Solidarität!

No Pasarán!

Marxistische Aktion Tübingen

Zusatzmaterial:

Radiointerview mit Josef Eisenbauer

Gespräch mit Josef Eisenbauer auf Youtube (Teil 1-4)

Die deutsche Linke oder die Neocons im linken Gewand?

Anmerkungen zu Tilman Tarachs Israel-Vortrag

Am Abend des Donnerstag, den 2.11. 2010 fand in der Neuen Aula, einem Gebäude der Universität Tübingen, eine Veranstaltung der Stuttgarter Gruppe „Emanzipation und Frieden“ in Kooperation mit der „Tübinger Initiative gegen Antisemitismus und Antizionismus“ statt. Im Folgenden wollen wir zu den Inhalten der Veranstaltung Stellung nehmen.

Tilman Tarach, im wissenschaftlichen Kontext bislang weitgehend unbekannt, sprach als Referent über sein Buch „Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die »Protokolle der Weisen von Zion« und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahost­konflikt“. Wer nun solchen Hasspredigern und Unwissenschaftlern wie Tarach für ihre Bücher nicht auch noch Geld hinterherwerfen will oder wem schlicht und einfach Zeit und Geld fehlen, sich mit all den Tarachs unserer Zeit intensiv auseinanderzusetzen, der konnte sich auf dem Vortrag dennoch ein ausreichendes Bild von den Ergüssen des Autors verschaffen. Wer nach der Lektüre dieses Textes immer noch das Bedürfnis nach weiteren Kostproben hat, der kann sich im Internet kostenlos drei Kapitel zu Gemüte führen.

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Mit Tilman Tarach und seiner Propagandaveranstaltung über den angeblichen „Sündenbock Israel“, immerhin in einem Hörsaal der Uni Tübingen, hat sich gezeigt, dass Tübingen gefährlich tolerant gegenüber neokonservativem und rassistischem Gedankengut ist. Reaktionären sollte in Tübingen keine Plattform geboten werden. Rechte Geschichtsverdreher haben die Gegnerschaft aller fortschrittlichen und antifaschistischen Menschen verdient. Egal, ob sie im linken Gewand daherkommen oder nicht! Sollte es tatsächlich das Bestreben der lokalen antideutschen Szene sein (und diese wird hier ausdrücklich nicht als ideologisch homogenes Subjekt begriffen), sich durch Auftritte wie dem von Tilman Tarach selbst weiter zu delegitimieren und ins Abseits zu befördern, so ist das grundsätzlich als dieser Ideologie inhärente Zersetzungstendenz zu begrüßen, wird aber nicht ohne unseren und den Widerstand anderer Linker und Antifaschist_innen vonstatten gehen!

Marxistische Aktion Tübingen

#INFO-Seite online!

Alle #INFO-Broschüren der MAT gibts zum Download unter infomat.blogsport.de