Lesekreis

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Archiv für die Kategorie „Antimilitarismus“

Auf nach München gegen  die “Sicherheitskonferenz” (SiKo) am 4. Februar!
In Tübingen finden im Vorfeld Mobilisierungsveranstaltungen gegen die Konferenz der Regierungsvertreter, Militärs, Kriegsstrategen und Rüstungslobbyisten in München statt. Wir rufen dazu auf, dort vorbeizuschauen und mit uns zur Demonstration nach München zu fahren.

Wir veranstalten einen gemeinsamen Vortragsabend mit der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) am

25. Januar 2012, 20:00 Uhr (zuvor VoKü, im Anschluss Barbetrieb)
Hausbar der Schellingstrasse
Vortrag mit Christoph Marischka:
“Der Krieg gegen die Armut.
Pirateriebekämpfung und der Flottenaufmarsch am Horn von Afrika”

So genannte „gescheiterte Staaten“ stehen im Mittelpunkt westlicher Interventionsstrategien und als Prototyp eines solchen gilt Somalia. Doch jenseit von „Pirateriebkämpfung“ und „Hungerkatastrophe“ ist über die tatsächlichen Interventionsformen, mit denen in Somalia längst experimentiert wird, und deren Folgen kaum etwas bekannt. Im Vortrag werden am Fall Somalia beispielhaft das westliche Krisenmanagement und dessen Gefahren beschrieben. Sollte es sich beim „Scheitern“ von Staaten und dem daraus resultierenden „Machtvakuum“ um selbst erfüllende Prophezeiungen handeln, die westlichem Interventionismus Vorschub leisten und zugleich die Gefahr von Stellvertreterkonflikten zwischen den Intervenierenden bergen? Welche Rolle könnte die maritime Aufrüstung der Region unter dem Stichwort „Pirateriebkämpfung” im Falle eines militärischen Konfliktes mit dem Iran spielen?

Download Flyer: Siko Flyer 2012

Gemeinsame Anreise:
Im Anschluss an beide Vorträge wird es auch organisatorische Hinweise zu den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz und zur gemeinsamen Anfahrt geben. Höchstwahrscheinlich wird es eine gemeinsame Anfahrt aus Tübingen geben, Informationen dazu folgen in Kürze.

ACHTUNG! Weitere Veranstaltung:
Die “SiKo” und die herrschende Weltordnung -
ein Überblick über historische und aktuelle Themen und Konflikte auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
24. Januar 2012, 20:00 Uhr, Schlatterhaus, mit Jürgen Wagner u.a.
(Veranstalter: IMI,  ATTAC Tübingen, Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen)

Das Jahr 2011 war geprägt von vielfältigen Aktionen, von kämpferischen Demonstrationen und zahlreichen Veranstaltungen mit antifaschistischen, antimilitaristischen oder frauenkämpferischen Inhalten. Wir möchten uns bei allen bedanken, mit denen wir 2011 gemeinsam in Tübingen, Berlin, München, Heilbronn, Dortmund, Bonn oder Dresden aktiv waren, die unsere Veranstaltungen besucht oder mit uns den Prozess von unserem Genossen Chris in Stuttgart begleitet haben. Wir freuen uns, dass die mehr als vier Monate andauernde Untersuchungshaft gegen ihn endlich am 19. Dezember außer Kraft gesetzt wurde, rufen aber weiterhin dazu auf, den Prozess zu verfolgen und der Kriminalisierung von Antifaschist_innen und linken Kräften entschlossen entgegenzutreten!

Eine gute Gelegenheit, Solidarität mit den Betroffenen staatlicher Repression zu zeigen, ist die Silvesterdemo in Stuttgart. Nähere Infos dazu unter: http://silvesterdemo0711.tk/.
Dort findet ihr auch nochmals einen chronologischen Rückblick auf Ereignisse und Mobilisierungen der vergangenen Monate.

Damit kommen wir auch schon zum Ausblick auf ein revolutionäres Jahr 2012:
am 15. Januar findet in Berlin die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration statt: auf der Homepage der Demo finden sich Aufruf, Infos über die
Anfahrtsmöglichkeiten mit Bussen etc.: http://www.ll-demo.de

Am 4. Februar werden wieder viele von unseren Genoss_innen in München unter dem Motto “kein Frieden mit der NATO – kein Frieden mit
dem Kriegsgeschäft” gegen die Sicherheitskonferenz (SIKO) protestieren. Informationen in Kürze auf unserer Homepage und unter: http://sicherheitskonferenz.de

Außerdem schon eine Vorabinfo für den 18. Februar: auch in diesem Jahr gilt es wieder, den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden zu verhindern! Schaut am besten regelmäßig hier auf der Homepage vorbei, wir werden euch über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Für ein revolutionäres 2012!
Für den Kommunismus!

Zur Erinnerung:

am Mittwoch, 30.11. 2011
ab 20:00 Uhr

findet eine Mobiveranstaltung gegen die Afghanistan-Konferenz in Bonn in der Hausbar des Wohnprojekt Schellingstraße statt. Wir mobilisieren auf die bundesweite Demonstration „Sie reden von Frieden, Sie führen Krieg – Truppen raus aus Afghanistan!“ am Samstag, 3. Dezember. Es gibt ab 19:00 Uhr leckere Vokü, ab 20:00 Uhr einen Vortrag von der IMI zum Thema Afghanistan sowie Mobi-Infos, leckeren Glühwein und danach Musik.

Achtung:
Bustickets für die Fahrt ab Tübingen könnt ihr NUR an dem Tag kaufen.
Das Ticket kostet 20€, Solipreis 25€. Spenden für den Bus oder Patenschaften für Mitfahrer_innen nehmen wir auch gerne entgegen.
Das Vokü-Geld geht ebenfalls in den Bus. Kommt also zahlreich, esst viel und fahrt mit!

Auf nach Bonn gegen die Kriegskonferenz!
Klasse gegen Klasse – Krieg dem imperialistischen Krieg!

Internationale Solidarität gegen imperialistische Kriege und Besatzung!

Am 5. Dezember lädt die Bundesregierung zur zweiten Afghanistankonferenz nach Bonn auf den Petersberg und in den alten Bundestag ein. Vor 10 Jahren wurde auf der Petersberger Konferenz der Regimewechsel von den reaktionären Taliban zum korrupten failed state unter Hamid Karzai in Afghanistan beschlossen.

Nun kommen die kriegsführenden Nationen erneut zusammen, um über die Zukunft von Afghanistan, über Krieg und Besatzung zu beraten. Die Bundesregierung gibt vor, einen „politischen Prozess zur Stabilisierung des Landes“ und eine „Übergabe der Verantwortung an die afghanische Regierung“ vorbereiten zu wollen, in Wirklichkeit geht es jedoch darum, die imperialistische Interventions- und Besatzungspolitik auch nach teilweisem Truppenabzug mit anderen Mitteln fortzuführen.

Das [3A]-Bündnis organisiert gemeinsam mit der Interventionistischen Linken (IL) einen internationalistischen Block auf der bundesweiten Demonstration am 3. Dezember:

Bundesweite Demonstration
„Sie reden von Frieden, Sie führen Krieg – Truppen raus aus Afghanistan!“
Samstag, 3. Dezember
11:30 Uhr | Kaiserplatz | Bonn

Unser Protest richtet sich gegen die imperialistischen Kriege und Besatzung der NATO, unter der Führung der BRD, USA und weiterer EU Staaten in Afghanistan, im Irak, am Horn von Afrika, in Libyen und wo auch immer ihre Kriegsmaschinerie im Einsatz ist.

Für uns ist klar: Es gibt keine „humanitäre Intervention“ der imperialistischen Mächte. Es geht ihnen nicht um den Schutz der Bevölkerung sondern um Sicherung ihrer Interessen, seien es Rohstoffe, Absatzmärkte, ungehinderter Warenverkehr, geostrategischer Einfluss, ordnungspolitische Interessen oder Migrationskontrolle.

Der Kapitalismus ist in der Krise und weltweit kommt es zu Aufständen gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Entrechtung. Die Revolten in der arabischen Welt haben die Hoffnung auf eine andere Welt erneut entflammt und Proteste überall auf der Welt inspiriert. Es gilt unsere internationale Solidarität mit den fortschrittlichen Protestbewegungen weltweit zu zeigen.

Überall da, wo die Bundeswehr rekrutiert und für ihre weltweiten Einsätze die Werbetrommel rührt, muss sie mit unserem Widerstand rechnen. Es gibt kein ruhiges Hinterland für die deutsche Rüstungsindustrie und ihre blutigen Geschäfte. Eine eindeutige Position gegen den imperialistischen Krieg zu beziehen und auf verschiedensten Ebenen gegen Militarisierung und Krieg aktiv zu werden ist dringend notwendig. Deshalb mobilisieren wir gegen die Kriegskonferenz in Bonn und rufen alle dazu auf sich an den Aktivitäten zu beteiligen:

Krieg dem imperialistischen Krieg!
Hoch die internationale Solidarität!

Bündnisaufruf und weitere Informationen:  [3A] * Revolutionäres Bündnis
Das aktualisierte Factsheet der IMI e.V.:   “Afghanistan – Das Drama in Zahlen”

Am 30.11. wird eine gemeinsame Veranstaltung mit der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) stattfinden. Dort gibt es neben einem Input-Vortrag auch weitere Informationen zu Fahrt und Demo. VoKü ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr  | Hausbar Schellingstraße 6

Bereits zum dritten Mal in Folge wird vom 21. bis zum 23. Oktober in Balingen „BW-Musix“ – ein von der Bundeswehr organisierter Bläserwettbewerb für Kinder und Jugendliche – stattfinden. Der Zweck, den die Bundeswehr mit dieser Veranstaltung verfolgt, ist klar: „BW-Musix“ dient der Schaffung von Akzeptanz des Militärs im öffentlichen Raum. Kriege wie der in Afghanistan, den ein Großteil der Bevölkerung schon lange ablehnt, sollen unter anderem dadurch legitimiert werden.

 [Ganzen Text lesen]

„BW-Musix“ bedient sich der Blasmusik um auf militärische Gewalt einzustimmen und eine motivierende Atmosphäre zu schaffen. Durch die Einbettung des Soldatenberufes in Kulturengagement und ungezwungene Freizeitstimmung, wird er verharmlost und als attraktive Alternative für Jugendliche dargestellt, die sich Gedanken über eine musikalische Laufbahn in ihrem beruflichen Leben machen, ohne dabei zu erwähnen, dass auch der eigene Tod als mögliches Ende eines Diensttages eintreten kann.

Wir fordern die Stadt Balingen dazu auf, diese Veranstaltung nicht erneut zu unterstützen!

Wir rufen dazu auf, am Samstag, den 21. Oktober 2010 gegen„BW-Musix“ in Balingen auf die Straße zu gehen!

Bundeswehr raus aus dem öffentlichen Raum!

Gegen Krieg und Kapitalismus! Für eine klassenlose Gesellschaft!

„BW-Musix abblasen – DEMONSTRATION
Fr., 21.10.2011, 17.30 Uhr, Bahnhof Balingen

Treffpunkt für gemeinsame Zugfahrt:
Tübingen Hbf: 16:45 Uhr am Gleis 2b

Im Juli 2011 veröffentlichte die Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) den Analyse-Reader „Zivilklausel an der Universität Tübingen“. Die Zivilklausel besagt, „Lehre, Forschung und Studium an der Universität sollen friedlichen Zwecken dienen, das Zusammenleben der Völker bereichern und im Bewusstsein der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen erfolgen“ und ist in der Grundordnung der Universität Tübingen festgeschrieben. In den vergangenen zwei Jahren, seitdem Antimilitarist_innen rund um den Bildungsstreik diese Klausel erkämpften, haben jedoch zahlreiche Veranstaltungen rund um den Campus stattgefunden, die direkt oder indirekt die Bundeswehr und Kriegstreiber wie Wolfgang Ischinger – jahrelanger Organisator der Münchener Sicherheitskonferenz und nun Honorarprofessor an der Uni Tübingen – in die Mitte des universitären Lebens rücken. Die Universität trägt damit dazu bei, die Mär von der Bundeswehr als friedliebender Hilfsorganisation zu verbreiten und Militäreinsätze als Mittel der Auslandspolitik salonfähig zu machen. Über die aktuellen Entwicklungen dieser „erfreulich intensiven Kooperationen“ (Bundeswehr-Jugendoffizier, Quelle IMI) gibt der Reader ausführlich Auskunft.

Ein Hinweis im Voraus: In diesem Oktober finden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen rund um die Themen Zivilklausel und Antimilitarismus in Tübingen statt. Informationen dazu gibt es  in Kürze auf der Homepage des AK Zivilklausel  und auf dieser Seite.

Raus mit Militär und Kriegstreibern aus Universitäten und Schulen –

Die Zivilklausel verteidigen!

8. Mai 1945: Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus

Danke! C??????! Thank You! Merci! Gracias!

Der Faschismus, besonders in Form des sogenannten „Nationalsozialismus“, ist verantwortlich für die bisher größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte: Die faschistische Terrorherrschaft in Deutschland und ihre schrittweise Ausdehnung auf alle besetzten Gebiete, den deutschen Überfall auf die Nachbarländer im Westen wie im Osten sowie auf die Sowjetunion und damit die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges. Außerdem und im Besonderen die systematische Vernichtung der Jüdinnen und Juden Europas, der Sinti und Roma, sowie die massenhafte Ermordung von Millionen sowjetischer Kriegsgefangener und die fast vollständige Liquidierung jeder politischen Opposition und kritischen Intelligenz im Inland und in den eroberten Territorien. Diese Ereignisse stehen in der Geschichte ohne Beispiel da. Sie haben mindestens 55 Millionen Menschenleben gefordert. Allein 25 Millionen und damit den Großteil dieser Todesopfer hatte die Sowjetunion zu beklagen. Über 6 Millionen Menschen jüdischer Abstammung wurden von den Nazis verschleppt, versklavt, misshandelt, zu Tode geschunden, erschlagen, erschossen, vergast und verbrannt. Halb Europa lag nach Kriegsende in Trümmern. Über 30 Millionen Menschen hat der Krieg verstümmelt und entstellt zurückgelassen. Abertausende Menschen waren darüber hinaus ins Exil getrieben, enteignet und ihrer elementarsten Lebensgrundlagen beraubt worden. Der Wiederaufbau sollte Jahre dauern.

Am 8. Mai 1945 – vor heute genau 66 Jahren – war der Spuk endlich vorbei. Die Eroberung Berlins durch die Rote Armee zwang die Nazis zur bedingungslosen Kapitulation und setzte der faschistischen Herrschaft schließlich ein Ende. Niemand auf der Welt kann seit diesem Tag mehr die Augen verschließen vor der Hölle der Folterkeller, der KZs, der Vernichtungslager, der Versuchslabore, der Mordanstalten, der Gaskammern und der Krematorien. Als Antifaschist_innen betrachten wir es als unsere Aufgabe und unsere Pflicht, nicht nur an die zahllosen Opfer des Faschismus zu erinnern, sondern auch an jene, die alles aufs Spiel gesetzt und aktiv für die Freiheit gekämpft haben. Die Interbrigadist_innen im spanischen Bürgerkrieg, die Kämpfer_innen der Roten Armee und der Alliierten, die Menschen im Widerstand, in der Résistance, im Maquis und in den vielen Partisaneneinheiten überall in Europa. Ihnen gelten heute unser Dank und unser Andenken!

Aber ist der Spuk wirklich vorbei? „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, schrieb Bertolt Brecht 1955 über die weiterhin drohende Gefahr des Faschismus, und damit behält er bis heute Recht. In der BRD dauerte es nicht Lange und viele der alten Nazi-Eliten konnten auf ihre Posten in Politik und Verwaltung zurückkehren. Viele Nazitäter blieben unbestraft. Gleichzeitig waren Antifaschist_innen, darunter viele ehemalige kommunistische Widerstandskämpfer_innen, bald wieder politischer Repression ausgesetzt (KPD-Verbot, Berufsverbote etc.). Heute organisieren sich die Nazis, Rassisten und Nationalisten überall in unserer Umgebung, während der Staat gegen Antifaschist_innen immer härter vorgeht. Gewalttätige Übergriffe der Faschisten bis hin zu mehrfachem Mordversuch an Migrant_innen (in der Nacht vom 9. auf den 10. April in Winterbach bei Schorndorf) häufen sich. Am 1. Mai in Heilbronn hat der Staat den Nazis und ihrer menschenverachtenden Propaganda gegen den Widerstand vieler entschlossener Gegner_innen die Straßen frei geknüppelt. Darum muss jetzt erst recht gelten:

Aktiv werden, Widerstand organisieren, auf allen Ebenen!

Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

Feiert die Befreiung z.B. im Cafécolectiva in der 009 im Provenceweg 3 im französischen Viertel.

In allen Teilen der Welt gehen am 1. Mai viele Millionen Menschen auf die Straße. Aktive aus linken und revolutionären Organisationen, aus Gewerkschaften und verschiedenen Bewegungen bringen ihre täglichen Forderungen und Kämpfe auf einen Punkt: Für den Klassenkampf gegen Kapital und bürgerliche Regierungen, für eine Welt in der die Lebens- und Arbeitsbedingungen nicht nach Verwertungsinteressen, sondern nach den Bedürfnissen aller gestaltet werden – Für eine Perspektive jenseits des Kapitalismus!

Am Vorabend, Samstag, den 30. April, wird es in Stuttgart eine revolutionäre Demo geben. Im Anschluss findet ein großes Polit- und Kulturfest im und um das linke Zentrum Lilo Herrmann (Böblinger Str. 105, Stuttgart-Heslach) statt.

Am 1. Mai mobilisieren wir zu Blockaden und Aktionen gegen den Großaufmarsch der Nazis in Heilbronn, sowie zu den dortigen überregionalen linken und revolutionären 1. Mai Aktivitäten.

Revolutionäre 1. Mai Demonstration:
Samstag, 30. April um 15 Uhr Marktplatz I Stuttgart. Treffpunkt für gemeinsame Anfahrt aus Tübingen (und ggf. Übernachtung in Stuttgart): 13:20 Bahnhofshalle

Internationales Polit- und Kulturfest:
Samstag, 30. April ab 18 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann I Stuttgart

Aktivitäten zum 1. Mai und gegen den Naziaufmarsch:
Sonntag, 01. Mai ab 10 Uhr in Heilbronn

Anfahrt Heilbronn am 01. Mai:
In Stuttgart ist um 7:45 Uhr Treffpunkt zur Zugfahrt nach Heilbronn, der  gemeinsame Treffpunkt ab Tübingen wird um 6:45 Uhr am Hauptbahnhof sein. Es ist wichtig, dass zu den gemeinsamen Fahrten hin mobilisiert wird, um die Sicherheit während der Fahrt zu erhöhen.

Blockadeaufruf für Heilbronn:
www.heilbronn-stellt-sich-quer.tk

Webseite der Gruppen der Initiative für einen Revolutionären 1. Mai in Stuttgart:
www.erstermai-stuttgart.tk

Aufruf der Gruppen des Antifaschistischen und Antimilitaristischen Aktionsbündnisses zum 1. Mai: www.3a.blogsport.de I www.revomai.de
als PDF: Aufruf des 3A-Bündnisses

Mobilisierungsideo:
http://www.youtube.com/watch?v=8oiadtorkXc

Heraus zum revolutionären 1. Mai!

Vergangenes Wochenende hat es in dem kleinen Ort Winterbach im Rems-Murr-Kreis einen Naziangriff gegeben, der von einer neuen Qualität rechter Gewalt hier in der Region zeugt. 30 Neonazis haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Gruppe jugendlicher Migrant_innen attackiert und versucht, diese umzubringen. Die Gruppe hatte sich in eine hölzerne Gartenhütte geflüchtet, welche der faschistische Mob daraufhin in Brand steckte. In letzter Sekunde gelang es den Jugendlichen zwar den Flammen, nicht aber den Angreifern zu entkommen. Mehrere Personen erlitten Rauchvergiftungen und teils schwere Verletzungen.

Am Sonntag den 17. April (15:00, Uhr Winterbach S-Bahnhof) organisiert die Initiative “Weiler schaut hin! e.V.” eine Demonstration gegen Nazigewalt und rechte Strukturen.

Wir rufen dazu auf, sich an dieser Demo zu beteiligen und organisieren eine gemeinsame Zug-Anfahrt aus Tübingen! Je mehr wir sind, desto besser und sicherer für alle, überlegt euch also zweimal, ob ihr euch in Kleingruppen mit Privat-PKWs oder kollektiv mit der Bahn bewegen wollt. Meldet euch bei uns für weitere Infos (kontakt [at] marxistische-aktion.de).

TREFFPUNKT für gemeinsame Anfahrt aus Tübingen: Sonntag, 17. April, 12:45 vor der Bahnhofshalle (Hbf)

Weitere Informationen: www.weiler-schaut-hin.de
JW-
Artikel: Großrazzia wegen Brandanschlag

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Lesekreis wird verschoben

Angesichts der Vorfälle in Winterbach haben wir uns entschieden, die erste Sitzung unseres aktuellen Lesekreises zum Thema Faschismustheorien um eine Woche zu verschieben und bitten um das Verständnis aller Interessent_innen. (Informationen, Texte und einen vorläufigen Sitzungsplan findet ihr unter: Lesekreis und AK Theorie.blogsport) In Zeiten, in denen unsere gemeinsame Praxis gefragt ist, dürfen wir uns nicht auf die reine Theorie zurückziehen! Unserer Ansicht nach würde sich der Zweck unserer theoretischen Arbeit ad absurdum führen, wenn wir, um sie zu ermöglichen, ruhig dabei zusehen müssten, wie Nazis ein paar Kilometer von hier mehrfachen versuchten Mord an Migrant_innen begehen!

Kommt also alle mit zur Demo, lesen können wir nächste Woche!

Kein Fuß breit den Faschisten!

Heraus zur Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz am 5. Februar in München

Ende Januar 2011 wird der Bundestag über die Verlängerung des Mandates für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan abstimmen. Wie in den vergangenen Jahren werden die bürgerlichen Parteien mehrheitlich den Einsatz befürworten. Damit stimmen sie für die Besatzung Afghanistans, die weder im Interesse der Menschen Afghanistans noch im Interesse der Mehrheit der Menschen hierzulande ist. Die Nato-Besatzung dient vielmehr den politischen und geostrategischen Interessen der imperialistischen Staaten.

Für die Koordinierung ihrer Kriegsstrategien, für die Lobbyarbeit der Rüstungskonzerne und die medienwirksame Inszenierung ihrer Kriegseinsätze ist die so genannte Sicherheitskonferenz (SIKO) in München eine jährlich wiederkehrende Gelegenheit. Dort treffen sich, eingeladen von Diplomat und Lobbyist Wolfgang Ischinger, vom 4.-6. Februar Vertreter der Rüstungsindustrie, internationale Militärstrategen und Politiker. Die Bundesregierung unterstützt die – offiziell als “Privatveranstaltung” Ischingers geführte – Propagandaveranstaltung in diesem Jahr mit über 700 000 Euro.

Wir rufen dazu auf, gegen dieses Treffen der Kriegstreiber und Lobbyisten, gegen imperialistische Kriege, Besatzungen und die fortschreitende Militarisierung auf die Straße zu gehen. Kommt am 5. Februar mit zur Demonstration nach München!

Es wird von antikapitalistischen Gruppen aus München und dem Antimilitaristischen und Antifaschistischen Aktionsbündnis (3a) einen gemeinsamen Internationalistischen Block auf der Demonstration geben.

Großdemonstration gegen die SIKO

Samstag | 5. Februar 2011

13 Uhr | München | Marienplatz

Treffpunkt für die gemeinsame Zugfahrt aus Tübingen ist um 7:15 Uhr in der Bahnhofshalle.

Mehr Informationen zur Mandatsverlängerung und zur Sicherheitskonferenz findet ihr auf der Bündnisseite und in der Broschüre Krieg Krise Kapitalismus.

Besatzer raus aus Afghanistan!

Nein zur Verlängerung des Mandates für die Bundeswehr!

Solidarität mit der afghanischen Opposition gegen Besatzung, Warlords und Taliban!

Krieg dem imperialistischen Krieg!

Für einen revolutionären Aufbauprozess!

#INFO-Seite online!

Alle #INFO-Broschüren der MAT gibts zum Download unter infomat.blogsport.de