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Daniel Späths Feldzug gegen die Marxistische Aktion

   Vergangenen Montag (den 18. Juli) fand im Epplehaus, einem Tübinger Jugendzentrum mit zumindest linkem Image, die letzte von drei Veranstaltungen aus der Reihe „Linke Irrwege“ statt. Das Thema des Abends lautete „Antiimperialismus und Ideologie: Zur Geschichte des Imperialismus, seinem Wandel im globalen Zeitalter und seiner anachronistischen Auffassung seitens der deutschen Linken“. Der Referent, Daniel Späth, der sich hier nicht zum ersten Mal als „Kritiker“ der Marxistischen Aktion Tübingen (MAT) inszenierte, eröffnete seinen Vortrag mit der großspurigen Ankündigung, seine persönliche Motivation für den Abend und einen Gutteil seiner theoretischen Tätigkeit im Allgemeinen sei es, einer Tübinger Gruppe, namentlich der MAT, mal „so richtig eins vor den Karren zu fahren“. Ob ihm das gelungen ist, sei seiner eigenen bescheidenen Einschätzung überlassen. Was ihm jedoch zweifellos gelungen ist, ist seine bereits in einem Text zur „Kritik“ unserer Positionen vorgetragenen Thesen und Anschuldigen in einer aggressiven und polemischen Form öffentlich an den Menschen zu bringen, wie es das vorher in der Tübinger linken Diskussion nicht gegeben hat. Mit dem Auftreten Daniel Späths im Epplehaus wird eine Form der politischen Auseinandersetzung (für die die Bezeichnung „Polemik“, wie Späth sein Treiben nennt, allenfalls euphemistisch verwendet werden kann) in Tübingen salonfähig gemacht, der wir uns bisher verwehrt haben und der wir uns auch in Zukunft verwehren werden. Ziel der Veranstaltung war zweifellos, die Eskalation in Tübingen weiter voranzutreiben und die Stimmung in der „Szene“ weiter aufzuheizen.

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Wir betrachten diese Entwicklung als besorgniserregend und halten sie für eine sachliche politische Auseinandersetzung (wie wir sie zu führen bereit sind) sowie eine gemeinsame antifaschistische Praxis (wie wir sie auch über ideologische Differenzen hinweg weiterhin für notwendig halten!) alles andere als zuträglich.

Gegen die „innerlinke“ Diffamierung und Hetze!

Für offene Kritik und eine solidarische Linke!

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