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Nicht nur auf Großevents wie in Heilbronn am 1. Mai dieses Jahres treten Nazis hier in der Region in Erscheinung. In vielen Orten in BaWü stellen sie eine ständige Gefahr für Linke, Antifaschist_innen, Migrant_innen und andere Menschen dar, die aus irgend einem Grund nicht in das Weltbild der Faschisten passen oder sich ihnen und ihrer menschenverachtenden Politik und Propaganda in den Weg stellen.

Antifaschistische Kundgebung - Marktplatz Leonberg -18. Juni, 18:00

Treffpunkt für gemeinsame Zugfahrt aus Tübingen: 16:20, Tübingen Hbf

Aufmärsche, Provokationen, Einschüchterungen sowie gewalttätige Übergriffe von Seiten der Rechten sind dabei schon lange nicht mehr die Ausnahme, sondern stellen mittlerweile die bittere Regel dar. So wurde z.B. am 17. Juli 2010 eine antifaschistische Kundgebung mitten in Leonberg von einer Gruppe bewaffneter Faschisten angegriffen. Schmierereien und rechte Veranstaltungen gehören in der Region zur Tagesordnung. Am 11. März diesen Jahres kam es zu einem Übergriff, bei dem ein Nazi einem jungen Antifaschisten in Leonberg aus nächster Nähe mit einer Gaspistole ins Auge schoss und diesen dadurch schwer verletzte.  Ihren bisherigen Höhepunkt fand die Nazigewalt in der Region in der Nacht vom 9. auf den 10. April in Winterbach, wo feiernde Nazis versuchten, eine Gruppe migrantischer Jugendlicher bei lebendigem Leib in einer Gartenhütte eingesperrt zu verbrennen (s.U.).

Häufig agieren die Rechten und ihre Organisationen in Deutschland unter direktem oder indirektem Schutz der staatlichen Repressionsorgane, wie das massive Vorgehen der Polizei gegen die Blockierer_innen des Naziaufmarschs in Heilbronn und zuletzt in Stuttgart bei den antirassistischen Protesten gegen die Machenschaften von Pax Europa und PI-News zum widerholten Mal bewiesen hat. Gegen linken Protest wird rigoros durchgegriffen, das rechten Auge drückt man großzügig zu. Während Antifaschist_innen systematisch kriminalisiert werden, bleiben faschistische Organisationen legal und rechte Gewalttäter häufig ungestraft. Diese Politik hat in der BRD Tradition und erlebt im Zuge der durch die CDU wieder zur Staatsdoktrin erhobenen “Extremismustheorie” ihr großes Comeback.

All diesen Tendenzen gilt es gemeinsam, entschlossen und kämpferisch entgegen zu treten! Gegen die Nazis auf der Straße und gegen die Repression, die unseren Widerstand ersticken soll! Darum rufen wir dazu auf, sich mit den Genoss_innen der Antifaschistischen Initiative in Leonberg zu solidarisieren und ihre Kundgebung am 18. Juni zu unterstützen! Aus Tübingen wird es eine gemeinsame Zugfahrt geben.

Wie sich erst kürzlich herausgestellt hat, wird es am selben Tag in der Nähe von Sigmaringen ein Sommerfest der NPD geben, auf dem sich die Wahlhelfer des vergangenen Landtagswahlkampfes mit den lokalen Partei”größen” und ihren Schergen die Klinke in die Hand geben werden. Auch diese faschistische Versammlung darf nicht ohne lautstarken und entschlossenen Protest über die Bühne gehen! Auch nach Sigmaringen wird es eine gemeinsame Zugfahrt geben. Weitere Infos hier.

Demotreffpunkt: Bahnhofsvorplatz Sigmaringen, 12:30

Zugtreffpunkte: 10:30, Reutlingen Hbf - 10:40, Tübingen Hbf

Faschismus bekämpfen, auf allen Ebenen!

Aktiv werden, Widerstand organisieren, die Antifaschistische Aktion aufbauen!

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