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Am Samstag, den 19. März 2011 wurde Libyen von einer Allianz aus europäischen und nordamerikanischen Staaten überfallen. Vorausgegangen war der Aggression die Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates, die die Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen forderte. Bereits im Vorfeld bestanden keine Zweifel daran, dass die Durchsetzung einer solchen einen Krieg gegen Libyen erforderlich machen würde, was z.B. vom US-Verteidigungsminister Robert Gates auch offen ausgesprochen wurde (eine eingehende Analyse der Resolution findet sich in der Jungen Welt vom 23. März).

Offensichtlich bleibt also, dass die wahren Gründe des Krieges nichts mit dem Schutz der Zivilbevölkerung zu tun haben. Es handelt sich um einen imperialistischen Krieg im klassischen Sinne: Einen Krieg zur Neuaufteilung der Welt und ihrer Reichtumsquellen unter die Monopole und zur verbesserten Kontrolle eines bedeutenden Landes durch die imperialistischen Staaten und Zusammenschlüsse (wie EU, NATO, IWF, Weltbank usw.). Einem solchen Krieg entgegenzutreten bedeutet nicht, das Regime Ghaddafis zu unterstützen, sondern ist Pflicht aller Antiimperialist_innen, aller Kriegsgegner_innen und erst recht aller Kommunist_innen. Die breiten Bevölkerungsmassen Libyens haben heute riesige Probleme zu lösen und eine Regierung zu stürzen. Diese Probleme werden aber nicht durch imperialistische Interventionen gelöst, sondern nur bei weitem verschlimmert werden.

Kein Cent, keine Patrone und kein Leben für den imperialistischen Krieg!

Hoch die internationale Solidarität!

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